Wer mit dem Auto unterwegs in den Urlaub ist, der muss oft auch viel Gepäck verstauen. Doch dies birgt oft Gefahren.
Sieht man sich die Unfallstatistiken an, stellt man immer wieder fest, dass viele Verletzungen von ungesicherter Ladung in den Autos stammen. Das gilt nicht nur für LKWs, bei denen ein Verrutschen ungesicherter Ladung auch dazu führen kann, dass das Fahrzeug umkippt, sondern auch für das private Auto.
Das bedeutet, dass man beim Packen einige Dinge beachten sollte. Zuerst einmal ist es wichtig, dass alle schweren und sperrigen Gegenstände im Auto so gepackt werden sollten, dass sie unten im Kofferraum zu liegen kommen und durch die Lehne der Rückbank daran gehindert werden, bei einer Vollbremsung oder einem Crash dem Fahrer und seinen Mitfahrern ins Genick zu fliegen. Kleiner Taschen, Flaschen etc. sollten fest an die Seiten gesteckt und mit Decken gesichert werden, die wiederum mit Spanngurten befestigt sein müssen.
Besonders die Camper liefern immer wieder eindrucksvolle Szenen, wenn bei der Ankunft auf dem Platz die ganze Ausrüstung aus dem Auto geholt wird und man sich angesichts des Haufens fragt, wie der wohl Platz haben konnte. Hier wird es besonders gefährlich, wenn die Ladung nicht gegen Verrutschen gesichert wird. Die Zeltstangen können sich durch die Packsäcke bohren und im Falle einer Notbremsung zum tödlichen Geschoss werden.
Auch beim Packen der Dachgepäckträger fürs Auto muss man sorgsam darauf achten, dass die einzelnen Ladungsteile mit den integrierten Gurten befestigt werden. Verschiedene Tests haben gezeigt, dass ungesicherte Ladung sogar in der Lage ist, die gesamten Dachgepäckträger aus ihrer Verankerung an den Autos zu reißen. Damit gefährdet man sich nicht nur selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer.
Nils Müffler
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